Onelinezeichnung Kirche

Vor Ort

Sie wollen als Dekanat, Gemeinde, Bildungseinrichtung unsere Demokratie stärken? Wunderbar! Hier bekommen Sie Materialien und Ideen. 

Politik 2025 bedeutet, Menschen zu zeigen, dass sie gesehen und gehört werden. In Zusammenarbeit mit einigen Dekan:innen und der Gruppe "Demokratiebildung" im EEB Bayern Netzwerk Pädagogik haben wir Bildungsformate entwickelt, die den Austausch ermöglichen und anregen.


Wahl-O-Mat-Angebote

In vielen bayrischen Städten und Gemeinden gibt es einen Lokal-Wahl-O-Mat: Alle Parteien wurden jeweils angefragt, ihre Position zu wichtigen Fragen zu definieren, alle eingegangenen Antworten kann man nun mit seinen persönlichen Standpunkten abgleichen. Hier finden Sie einen Überblick über 50 Orte, für die das Angebot verfügbar ist.

 

Für Dekanate

Zunächst ein herzliches "Danke" an alle Dekaninnen und Dekane, die uns mit Informationen einen Einblick in alle Kirchenkreise gewährten ! Gerne stellen wir Ihnen in Kürze "Merchandise-Materialien" zu

Für Bildungseinrichtungen

Einige Bildungseinrichtungen haben bereits signalisiert, dass sie in den Monaten vor den Kommunalwahlen verstärkt Veranstaltungen zum Thema Demokratie anbieten wollen.

Die Kampagne in den Gemeinden



Banner starkes Kreuz in Augsburg "Das Banner hängt an unserem Kirchturm über dem Kreuz der Aktion „Beherzt“." 
Pfarrer Schuster aus Fürstenried

"Zwischen unserer Geschäftsstelle als Evangelisches Bildungswerk Oberfranken-Mitte (2. Stock) und der EvangelischenAltes Haus in Bayreuth mit Fahne "Unser sarkes Kreuz für Demokratie" Familienbildungsstätte im 1. Stock hängt seit 18. Januar die Fahne. Dieses Gebäude ist nicht irgendeines, sondern hat eine belastete Geschichte: Die jüdischen Eigentümer, Herr und Frau Weinberger, des sog. „Storchenhaus“ wurde von der Naziherrschaft enteignet – und es der Kirche in einem zweifelhaften Tausch gegeben. Die Kirche gab es – trotz Bitten der Nachfahren im Jahr 1948 nicht zurück – man einigte sich auf einen Vergleich.

Herr und Frau Weinburger wurden 1942 in Theresienstadt ermordet. Das Mindeste, was wir heute als kirchliche Bildungseinrichtungen machen können, unserer Verantwortung für Demokratie und gegen jede extremistische Menschenfeindlichkeit gerecht zu werden. Diese Fahne ist auch ein Beitrag dazu." Martin Waßink aus Bayreuth

Am 13.01 organisierten ESG und KHG in Augsburg eine Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl mit Spitzen-Kandidat:innen aus Augsburg.Banner an der ESG Augbsurg

Herr Wittenberg, was versprachen Sie sich als Universitätsseelsorger davon?
Tobias Wittenberg: Eine Podiumsdiskussion in diesem Format findet vor jeder Wahl statt. Wenn ein Publikum nur aus jungen Erwachsenen auf Kandidierende trifft, dann hat das eine eigene, hilfreiche Dynamik. Wir hoffen, dass Politiker:innen sich dadurch ihrer Verantwortung für diese Generation bewusster werden. Und dass die Studierenden merken, dass ihre Fragen und eine überlegte Wahlentscheidung etwas bewirken können.

Wie politisch darf - oder muss? - Kirche Ihres Erachtens sein?Tobias Wittenberg: Weil wir als Kirche versuchen, Nächstenliebe immer neu durchzubuchstabieren, können wir gar nicht anders als politisch sein. Wichtig scheint mir, dass dieses Politisch-Sein nicht nur in Worten, sondern in gelebter Glaubwürdigkeit besteht und in einem Beitrag dazu, Menschen zu versöhnen. Nicht leicht. Hat ja aber keiner behauptet.

Nehmen Sie eine Veränderung bei politischem Engagement und politischer Informiertheit junger Menschen wahr?Tobias Wittenberg: Im Umfeld der ESG nehme ich ein vermutlich überdurchschnittliches Interesse für politische Themen und Bereitschaft zum Engagement war – quer durch die politischen Lager, übrigens. Eine Aussage zu „jungen Menschen“ im Allgemeinen kann ich nicht machen.

Welche Auswirkung haben nach Ihrer Beobachtung die Sozialen Medien?
Natürlich eine sehr große, die TikTok-Erfolge sowohl von AfD als auch von Linken erzählen ja davon. Ich selbst habe viele Informationen oder Anstöße, mich zu informieren, aus den sozialen Medien.

Foto Augsburger Studentengemeinde von Tobias Wittenberg

Tutzing plant die Lichterkette – Light Up für Frieden, Freiheit und Demokratie als großes Event für  Freitag, den 27. Februar 2026 auf der Wiese vor dem Rathaus.

Es planen die beiden Kirchen (Pfarrgemeinderat und KV) am Ort zusammen mit dem Rathaus und dem Gemeinderat.

  • Im Vorfeld der Veranstaltung haben wir die Tutzinger  Fenster mit Lichterketten und einem Statement gestaltet.
  • Am Donnerstag, den 19. Februar gibt es um 19.00 Uhr einen Workshop im evangelischen Gemeindehaus: Licht gestalten – Schatten sehen, eine kreative Spurensuche zu Demokratie und Zusammenhalt. Das Ergebnis wird am 27.2. auf der Kundgebung präsentiert.

Mit dabei sind die Vereine des Orte und alle Player vor Ort: Es gibt Beiträge der Politischen Akademie, der Evangelischen Akademie mit Direktor Udo Hahn, von allen Schulen vor Ort.  

 

Beate Frankenberger, Pfarrerin Christuskirche Tutzing, Tel: 08158 8005

Evang.-Luth. Kirchengemeinde Haßfurt, Christuskirche und Gemeindehaus
Von Pfarrer Thomas Prusseit 

 

Unser starkes KreuzUnser starkes KreuzUnser starkes Kreuz

Kreuz+Quer- Haus der Kirche Erlangen   |   Starkes Kreuz in Plattling              |          St. Anna Kirche Eckental-Forth

Foto aus der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Nürnberg,
aufgenommen während der Aktion MahlZeit in der ersten Februarwoche von
Daniel Szemerédy.
Ev. Gemeindehaus Neudrossenfeld. Foto von Pfr. Thomas Wolf.

 

 

Bericht Der Bote über Pfarrer Thie mit Visual
Verwendung des Artikels mit freundlicher Genehmigung der Redaktion Der Bote für Nürnberg Land

„Bamberg spricht – hören Sie zu?!“

Besonderes Veranstaltungsformat zur OB-Wahl

Unter dem Leitgedanken „Demokratie beginnt mit Zuhören“ lädt das Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus zu einer besonderen Veranstaltung im Vorfeld der OB-Wahl ein. Das Format dreht die gewohnte Perspektive um: Nicht die Kandidierenden sprechen – sie hören zu.

Im Mittelpunkt des Abends stehen die Anliegen und Fragen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen in Bamberg. Neben dem Bündnis selbst bringen die Lebenshilfe Bamberg e. V. die Perspektiven von Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen ein, der Migrantinnen- und Migrantenbeirat schildert die Erfahrungen und Sorgen migrantisch gelesener Menschen, und auch junge Menschen formulieren ihre Erwartungen an die Stadtpolitik.

Ziel der Veranstaltung ist es, den Kandidierenden für das Amt des Oberbürgermeisters beziehungsweise der Oberbürgermeisterin einen unmittelbaren Einblick in die Bedürfnisse, Herausforderungen und Erwartungen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen.

Im Anschluss an die Impulse treten die Kandidierenden in wechselnden Gesprächsrunden in den direkten Dialog mit den Gruppen. Eine abschließende Podiumsrunde fasst zusammen, welche Anliegen gehört wurden und welche Impulse die Politikerinnen und Politiker für ihre mögliche Amtszeit mitnehmen.

Die barrierefreie Veranstaltung findet am 24. Februar um 18 Uhr in der Kulturfabrik (KuFa) der Lebenshilfe Bamberg e. V. statt. Wer besondere Unterstützung für die Teilnahme benötigt, kann sich per E-Mail an info@bamberg-bleibt-bunt.de wenden. Weitere Informationen bei Bamberg bleibt bunt.