Das Besondere
Erwachsenenbildung geht nach außen, dahin wo die Menschen sowieso sind. Menschen nehmen teil, indem sie einfach stehen bleiben - “Bildung en passant” im wahrsten Sinne des Wortes. Im Wahlkampf entsteht so ein alternatives Angebot zu den “Werbe”botschaften der politischen Parteien
Voraussetzungen
Eine (lila-evangelische) Couch an einem zentralen Platz in der Stadt an einem Tag, an dem viele Menschen erreicht werden (Klärung mit dem Ordnungsamt notwendig). Möglichst zwei Personen für die Moderation, unter Umständen technisches Equipment für Abstimmungen (Mentimeter, Flipchart für Visualisierung etc.)
Die Methodik
Einstieg durch ein ca. 15-minütiges Interview mit einer lokal bekannten Person (siehe unten), vielleicht auch im Format “Drei Fragen an ...”. Unter Umständen steht diese Person für eine bestimmte Zielgruppe, die auch anwesend ist und damit ihr Anliegen unterstreicht. Anschließend Rückfragen aus dem Publikum, möglichst Diskussion. Wenn
möglich weitere Partizipation des Publikums, etwa durch eine Umfrage/Abfrage via Menti Meter mit vorbereiteten Fragen und anschließender Präsentation und Diskussion der Abstimmungsergebnisse (auch mit der interviewten Person).
Was ist zu beachten
Der bayerische Kommunalwahlkampf findet im Januar/Februar statt – unter Umständen bedeutet das, dass das Lila Sofa in einem Zelt, einer Hofeinfahrt oder einem auf andere Weise geschützten offenen Raum stattfindet. Bei diesem sehr offenen Format kann es zur Konfrontation mit Personen geben, die wütend oder aggressiv reagieren. Hierfür muss Vorsorge ergriffen werden – mehrere Personen anwesend, vorherige Absprache mit der Polizei, Erklärung von Kommunikationsregeln etc.
Kooperationspartner
Akteur/innen aus der jeweiligen Stadt, u.a. soziale Einrichtungen, Bildungsinstitutionen, engagierte und bekannte Einzelpersonen, Vereinsvorsitzende o.ä.